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Solidaritätserklärung an Weitblick Freiburg – 8.12.2016

8.12.2016 – Solidaritätserklärung an Weitblick Freiburg

Liebe Freunde und Freundinnen aus Freiburg,
wir verurteilen die Euch gegenüber ausgesprochenen beleidigenden, rassistischen und bedrohlichen Kommentare und Emails scharf.
Auch uns sind solche Anfeindungen bekannt, daher ist es uns wichtig, euch zu sagen, dass ihr nicht alleine seid.
Seid stark, bleibt standhaft, lasst euch nicht von euren Grundsätzen abbringen.
Der Einsatz für ein gleichberechtigtes Miteinander, gleiches Recht für alle und einer vielfältigen Gesellschaft ist für ein friedliches und humanistisches Leben unerlässlich.
Wir erwarten, dass man eure Organisation und Unterstützer*innen vor Übergriffen schützt und Rassismus auch klar als solchen benennt.
Die sogenannte Angst der „besorgten Bürger“ ist mittlerweile ein Euphemismus für Hass. Aber Hass auf Geflüchtete ist und bleibt Rassismus. Ebenso ist es Rassismus, Menschen aufgrund ihrer Herkunft zu verurteilen.
Gegen Rassismus, gemeinsam, Hand in Hand!
Solidarische Grüße
Diana Henniges, Ronja Lange, Christiane Beckmann
Moabit hilft e. V.

 

Hintergrundinformation: http://www.badische-zeitung.de/freiburg/fluechtlingsinitiative-in-der-sich-die-getoetete-studentin-engagierte-bekommt-rassistische-hassmails–130787734.html

SoliErklärung als pdf:  weitblick-freiburg

 


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Lagebericht zu Demonstrationen von Geflüchteten vor dem ICC – Lageso

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Der zweite Tag am ICC. 

Auch heute waren wieder junge und alte Menschen, Kinder, kranke Geflüchtete und solidarische BerlinerInnen vor dem Haupteingang, um für Ihre Rechte zu kämpfen.

Sie bemängeln die verstetigte Notunterbringung und desolate, meist menschenunwürdige Massenunterbringung in Unterkünften wie Tempelhof.

Auch heute haben wir versucht, den achten Tag in Folge, einen Kompromiss mit den Mitarbeitern des Lageso zu erzielen.

Wir müssen leider sagen, dass wir erst hingehalten und dann für einen Post vom Flüchtlingsrat, den wir am gestrigen Abend vom geteilt haben, “bestraft” wurden. 

Leider muss man sagen, dass sowohl die Leitung des Lageso als auch einzelne Mitarbeiter uns sagten, wenn wir diese Mängel derart kritisieren, könnten Sie uns nicht bei der gesetzmäßigen Unterbringung der vor Ort protestierenden Geflüchteten helfen.

Zudem wurde uns wortwörtlich geschrieben, man habe Wichtigeres zu tun und man müsse Prioritäten setzen.

Heute gab es keinen Dialog mit den Geflüchteten, man begnügte sich mit Kommunikation über SMS und Anmerkungen wie “ich muss meine Mitarbeiter vor öffentlicher Bloßstellung schützen”. 
Wir von Moabit hilft möchten vor allem Geflüchtete schützen, indem wir Ihnen zu Ihrem zustehenden Recht nach AsylBLG verhelfen. 
Dies beinhaltet neben einer menschenunwürdigen Unterbringung vor allem die Berücksichtigung der besonderen Schutzbedürftigkeit, den Anspruch auf Selbstversorgung. 

Diese Leistungen haben wir von Moabit hilft für dieses Wochenende wieder für 9 Menschen übernommen . Unter diesen Geflüchteten befindet sich eine lebensbedrohlich an Asthma erkrankte Frau, einen Herzkranken alten Herren und 4 Kleinkinder. Sie hätten die dritte Nacht in Folge vor dem ICC geschlafen.

Die Senatsverwaltung gibt sich gewohnt gelassen, alles sei alles auf dem Weg.

Medial wahlkämpferisch lupenrein verschleiert die Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales Missstände in nahezu allen Unterkünften. Be an Angel e.V. und wir sehen Sie jeden Tag. 

Die Probleme reichen von massenhaft unbeschulten schulpflichtigen Kindern bis zu Ungeziefer in Unterkünften.

Wir gehen Montag mit 42 Personen, die Ansprüche aus dem AsylbLG geltend machen wollen, zum Sozialgericht. 
Wer uns unterstützen mag, ist herzlich willkommen uns zu begleiten.


TREFFPUNKT
: 9.45 UHR vor dem Hauptbahnhof, Seite Invalidenstraße, bei den Taxen
Es ist an der Zeit, die Verantwortlichen für Ihr Wegschauen abzustrafen. 
Auch deshalb ruft EURE Abgeordneten, Verantwortlichen Flüchtlingskoodinatoren, Bezirksbürgermeister, Stadträte oder wer Euch sonst noch einfällt, wieder auf den Plan.

Denn Nichts ist gut, es fängt für Viele gerade erst richtig an. 
Für die Menschlichkeit !


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Pressemitteilung Berlin, 22.6.16

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Solidarität mit dem linken Wohnprojekt Rigaer Straße

Am heutigen Morgen erreichte uns die Nachricht, dass das Haus Rigaer Straße 94 derzeit geräumt wird. Die Berliner Polizei rückte mit einer 300 BeamtInnen starken Mannschaft an. Eine ungeklärte Anzahl von Securities war in diesen Einsatz involviert.

Laut unserem jetzigen Kenntnisstand und Aussage der Hausverwaltung, geht es darum, 2 Mieteinheiten im Erdgeschoss unter Polizeiaufsicht zu sanieren, um danach dort bei einer ortsüblichen Miete, Flüchtende unter zu bringen.

Friedrichshain hilft e.V.i.G. und Moabit hilft e.V. sind von dieser Maßnahme, flüchtenden Menschen Wohnraum zu schaffen, nicht in Kenntnis gesetzt worden. Seltsam ist die Tatsache, dass die ortsübliche Miete für eine Kostenübernahme der Träger (LAGeSo, Jobcenter) nicht im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben liegt und somit nicht für Flüchtende genutzt werden kann.

Friedrichshain hilft e.V.i.G. und Moabit hilft e.V. verbindet eine sehr enge Beziehung zur Rigaer Straße 94, da die Bewohner als Erste kostenlosen Wohnraum für Friedrichshain hilft e.V.i.G. als Spendenkammer zur Verfügung gestellt und besonders schutzbedürftigen Flüchtenden mittelfristig Unterkunft gewährt haben.

Die Aktion der Berliner Polizei in Zusammenarbeit mit der Hausverwaltung erscheint uns zynisch, da die Rigaer Straße bis dato von Flüchtenden als Begegnungs- und Rückzugsort rege in Anspruch genommen wurde.

Wir verurteilen das Verhalten des Senats und der Hausverwaltung aufs Schärfste.

Die genannten Wohnungen können nicht als Unterkunft für Flüchtende genutzt werden, deswegen gehen wir davon aus, dass dieser Einsatz lediglich dazu dient, die Bewohner des Hauses weiteren Repressalien zu unterziehen, damit diese das Haus selbstständig verlassen.

 

Ronja Lange

-Moabit hilft e.V.

 

Thorsten Buhl

-Friedrichshain hilft e.V.i.G


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Flüchtlinge werden aus Hostels und Ferienwohnungen in Turnhallen verlegt – Systematische Ausgrenzung statt Inklusion

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Flüchtlinge werden aus Hostels und Ferienwohnungen in Turnhallen verlegt – Systematische Ausgrenzung statt Inklusion
Pressemitteilung Flüchtlingsrat Berlin vom 10. Mai 2016
Erneut sind Geflüchtete von Obdachlosigkeit bedroht. Diesmal geht es nicht um eine hohe Zahl in Berlin ankommender Geflüchteter und die fehlende Akquise neuer Unterkünfte durch die Behörden, sondern um die vom Senat neuerdings für zu hoch erklärten Tagessätze für Hostels und Ferienwohnungen.

 

Während das LAGeSo bislang Tagessätze bis zu 50 Euro pro Nacht und Person zahlte, sollten es seit März 2016 nur noch 30 Euro sein. Zudem lief die Übergangsfrist für illegale Ferienwohnungen zum 1. Mai 2016 aus. Statt für transparente Konditionen und verlässliche Zahlungen an die Hostelbetreiber zu sorgen, und Geflüchteten die Möglichkeit der Anmietung der Ferienwohnung zu normalen Mietpreisen zu ermöglichen, werden Geflüchtete in Turnhallen verlegt.

 

Bereits länger in Berlin lebende Geflüchtete werden schäbiger als zuvor untergebracht und verlieren mit Mühe gefundene Schul- oder Kitaplätze. Entgegen der öffentlichen Bekundungen wird die bezirkliche Eingebundenheit der Menschen (Kita, Schule, etc.) bei dieser Umverteilung in keiner Weise beachtet. „Hier wird auf Kosten der Geflüchteten systematische Ausgrenzung statt Inklusion betrieben“, sagt Georg Classen vom Flüchtlingsrat Berlin. 40 bis 50 Geflüchtete verlieren durch die Politik Czajas täglich ihre Unterkunft und ihr mühsam aufgebautes Umfeld.

 

In unvorhersehbaren akuten Katastrophen- und Notsituationen mag eine Unterbringung in Turnhallen unvermeidbar sein. Die langfristige Einweisung Geflüchteter in Turnhallen und Flugzeugaragen ist mit der Menschenwürde unvereinbar. Sie ist weder legitim, noch geeignet, noch erforderlich, um bessere Konditionen für Hostels und die Bekämpfung illegaler Ferienwohnungen durchzusetzen.
Unterzeichner:

Flüchtlingsrat Berlin www.fluechtlingsrat-berlin.de

Be an Angel, http://beanangel.direct/en/

Moabit hilft!, http://moabit-hilft.com/

Place4Refugees, http://place4refugees.de/
Pressekontakt:

Flüchtlingsrat Berlin Tel. 030-24344 5762, E-Mail buero@fluechtlingsrat-berlin.de

Moabit hilft: presse@moabit-hilft.com


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Vielen Dank Lehmann-Crew

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Sie schreiben auf ihrer Internetseite:
“Überall entsteht Neues, überall trifft man sich, überall wird irgendetwas vorgestellt oder angeboten.
Für alles muss ein Dach her, manchmal nur für einige Tage oder sogar nur wenige Stunden (…).”
Und irgendwie haben sie recht.

Vor unserem Haus D beim LAGeSo mussten die Wartenden ungeschützt draußen stehen. Von Senatsseite gab es hier leider nie irgendwelche Unterstützung, dieses abzuändern.

Die Firma Lehmann Crew HQ waren diejenigen, die auf uns zu kamen und uns ein Zelt anboten. Sie erschienen, unkompliziert konnte mit ihnen alles abgesprochen werden, das Zelt wurde aufgebaut und nun steht es bereits seit ein paar Wochen.
Damit die Menschen wenigstens vor dem Wind und Regen geschützt sind.

Wir danken von ganzen Herzen für dieses Sponsoring, insbesondere im Namen der Geflüchteten.

 

Zelt der Lehmann Crew für Moabit hilft


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Vielen Dank an die Staatsoper im Schillertheater

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Liebe Staatsoper Unter den Linden,

Danke, von Herzen. Ohne diese Spenden hätten wir im letzten Jahr nicht Medikamente, Lebensmittel, Regencapes, Decken, Bahntickets und all die anderen Sachspenden kaufen können. Danke für das Vertrauen und den Support. Danke für die fassungslos vielen rund 21.000,- EUR, die wir insgesamt erhalten haben. Ihr habt mit diesem Geld viel, viel Gutes getan.


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Solidaritätserklärung für Moabit hilft

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Nach wie vor versorgen wir jeden Tag hunderte Menschen mit gespendeter Kleidung und Hygieneartikeln, geben Tee und Kaffee aus, kümmern uns um ihre Anliegen. Daran hat sich nichts geändert. Und wir werden uns auch weiterhin nicht durch Bedrohungen einschüchtern lassen!
Wir sagen DANKE an alle Unterzeichnerinnen und Unterzeichner, insbesondere an Georg und Katharina bzw. dem ganzen Flüchtlingsrat, für eure Unterstützung und freuen uns unsäglich über eure Solidarität.

http://www.fluechtlingsrat-berlin.de/lepton/media/pdf/Solidaritaetserklaerung_fuer_Moabit_hilft.pdf


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Wir bedanken uns herzlich!

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In diesem Beitrag bedanken wir uns bei allen Spenderinnen und Spendern, die der Veröffentlichung zugestimmt haben. Wenn ihr hier aufgeführt werden wollt meldet euch.

Vielen Dank an

  • Der Firma Lehmann Crew für die kostenlose Bereitstellung eines Wartezeltes
  • die Staatsoper unter den Linden für die unglaubliche Spende von rund 21.000 €. Ihr habt mit diesem Geld viel, viel Gutes getan.
  • die Firma DTUEckermann für den kostenlosen Transport von 9 Paletten Winterkleidung und Hygieneartikel von Norderstedt nach Berlin.

 

 


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Unser neues “Moabit hilft” Mobil

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Am 9.11.2015 wartete eine wunderbare Überraschung auf das Moabit Hilft Team. Wir durften unseren neuen Großraumtransporter abholen samt Logo und tollem Schriftzug. Allround Autovermietung hat uns bereits in den vergangenen Monaten unterstützt. Mit großer Freude nahm Wicky den Schlüssel des neuen Flitzers entgegen. Nun können wir Spenden aus dem Raum Berlin abholen und in unser Lager bringen, auch Einkäufe und der ein oder andere Notfalleinsatz können nun schnell und unkompliziert erledigt werden.

 

Moabit hilft und Allround Autovermietung allround-moabithilft02 allround-moabithilft01


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AG Deutschkurse – Treffen am 17.11.2015, 20:00 Uhr

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Die AG Deutschkurse trifft sich am 17.11.2015 um 20:00 Uhr in der Jagowstraße 12. Auch neue Interessierte sind herzlich eingeladen.


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