Offener Brief der flüchtlingspolitischen Initiativen an den neuen Berliner Senat

Missstände in der Versorgung und Inklusion von Geflüchteten sind in Berlin schon lange ein großes Problem, mit dem wir uns als ehrenamtliche Initiativen intensiv auseinandersetzen. Es funktioniert noch immer vieles nicht so wie es sollte. Im verlinkten offenen Brief stellen wir einen16-Punkte Plan auf um die Situation für alle zu verbessern:

  1. Unverzügliche Erteilung der Aufenthaltstitel für anerkannte Flüchtlinge durch die Ausländerbehörde
  2. Duldung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (umF)
  3. Ausbau der Kapazitäten für betreutes Wohnen von umF
  4. Stop der entmündigenden Vollverpflegung und keine ALG II-Kürzungen für anerkannte Flüchtlinge
  5. Wohnberechtigungsschein auch für Geflüchtete
  6. Stop der verspäteten Mietübernahmen durch Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten
  7. Menschenwürdige Ausstattung und Kontrolle von Flüchtlingsunterkünften
  8. Schutz von besonders schutzbedürftigen Geflüchteten vor Hausverboten und Gewalt durch Security und Personal
  9. Freizug von Notunterkünften
  10. Container auf dem Tempelhofer Feld, Ankunftszentrum in den Hangars
  11. Kinder: Schneller Übergang in Regelklassen, inklusive Beschulung in der Grundschule
  12. Schulbildung von Kindern mit geistiger/körperlicher Beeinträchtigung
  13. Berufsschule für Geflüchtete
  14. Berufsanerkennung: Ärzte hängen im Lageso in der Warteschleife
  15. Stellungnahme zu Abschiebungen nach Afghanistan und Aussetzung des Familiennachzugs für subsidiär Schutzberechtigte
  16. Verbesserungen in der Gesprächskultur des Senats mit Freiwilligeninitiativen

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