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Von der Bürgerinitiative zum gemeinnützigen Verein

Wie es begann:

Im Sommer 2013 wurde bekannt, dass im alten Vermessungsamt Alt Moabit 82b neben dem bereits in der Levetzowstraße bestehenden Flüchtlingsheim eine weitere Notunterkunft für Flüchtlinge in Moabit eingerichtet wird.

Für eine sich schnell findende Gruppe von Nachbarinnen und Nachbarn stand fest, dass man den Bewohnern der Notunterkunft Alt-Moabit und des Flüchtlingsheimes Levetzowstraße – darunter viele Familien mit kleinen Kindern – hilfreich zur Seite stehen will.

Diana Henniges druckte Flyer und richtete eine Emailadresse ein.

Man sammelte in einer ersten Aktion bedarfsorientierte Sachspenden und war überwältigt von der Resonanz der spendenden Bevölkerung.

Die erste Spendenaktion im September 2013 brachte 150 Kartons mit Kleidung für Herren, Damen und Kinder zusammen.

Dies war der Auftakt zu einer kontinuierlichen und sehr fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen Nachbar_innen, Bewohner_innen der Notunterkunft Alt-Moabit und dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), als Betreiber der Unterkunft.

Nur kurze Zeit später konnten auch Hilfeleistungen und Sachspenden für die BewohnerInnen des Flüchtlingsheimes in der Levetzowstraße zur Verfügung gestellt werden.

Moabit hilft war geboren.

Seit Januar 2016 ist Moabit hilft ein gemeinnütziger Verein.

https://www.betterplace.org/de/organisations/27765-moabit-hilft-e-v

 

Unsere Ziele

Unser Ziel ist es, den Geflüchteten aber auch Nachbar_Innen in Moabit mit materiellen, sozialen sowie alltagspraktischen Hilfeleistungen zur Seite zu stehen. Sie zu Ärzten und bei Amtsgängen zu begleiten, sie bei der Wohnungssuche zu unterstützen. Wir unterstützen mit Übersetzer_innen, bereiten auf Anhörungstermine vor, schalten auch mal den Anwalt ein.

Wir sehen es als unsere Aufgabe an, die Bevölkerung zu informieren und in Hilfsprojekte einzubinden, um Vorurteile und Ängste abzubauen.

Die Vernetzung lokaler Institutionen mit Ehrenamtlichen für die Flüchtlingshilfe ist eines unserer relevantesten Arbeitsfelder. Wir pflegen den Erfahrungsaustausch und Kooperationen mit anderen regionalen wie überregionalen Institutionen der Flüchtlingshilfe.

 

Was machen wir : 

Bedarfsorientierte Spendensammlung

Spendensammlungen erreichen die Menschen mit Bedarf direkt. Zum Beispiel konnte auf diesem Wege die Einrichtung der Kinderzimmer in beiden Moabiter Unterkünften durch vorher gesammelte Möbel und Spielzeugspenden ausgestattet werden.

Geflüchtete wenden sich in Fragen der Umzugshilfe oder bei der Einrichtung von Wohnungen an uns.

Darüber hinaus waren und sind diese Spenden weiterhin wichtig, da wir auf dem Gelände des LAGeSo geflüchtete Menschen unterstützen müssen. Sei es mit Bekleidung, Kurzwaren aber auch Hygieneartikeln. Weiterhin müssen wir aber genauso Supermarkt- und Drogeriegutscheine wie BVG-Tickets ausgeben.

Die Menschen sind weiterhin unterversorgt.  https://www.betterplace.org/de/organisations/27765-moabit-hilft-e-v

 

Bedarfsliste : http://moabit-hilft.com/bedarfsliste-2

 

Nachbarschaftsfeste + Freizeitaktivitäten

“Moabit hilft!” organisiert Veranstaltungen wie Laternenumzüge, der letzte mit ca. 450 Teilnehmer_Innen, Adventsbasar in der Heilandskirche, Nikolausfeste. Wir schicken auch gerne einen Weihnachtsclown mit Geschenken für die Kinder in die Notunterkunft (in Anlehnung an Weihnachten im Schuhkarton). Faschingsfeste für die Kinder des Heimes in der Levetzowstraße.

Ebenso feuern wir gemeinsam mit Alt- und Neuberliner_Innen Iftar* oder feiern mit Musik aus der ganzen Welt.

Hier ist es uns wichtig, dass wir miteinander ins Gespräch zu kommen, uns kennenzulernen.

* Das Iftar, also Fastenbrechen, findet an jedem Ramadantag mit dem Sonnenuntergang statt. Diese Iftar finden meist in großer Runde mit verschiedensten traditionellen Gerichten statt.

 

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